Rufnummer der Mitläuferzentrale: 0203-8784 6756

Falls nicht erreichbar ist Hans-Peter Weyer auch zu folgenden Zeiten
Montag + Mittwoch 10 – 14 Uhr
Dienstag + Donnerstag 12 – 16 Uhr
unter 0203 – 5090895 erreichbar bzw. ruft zurück.

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AufRECHT bestehen – Aufruf zum Aktionstag 02.10.2014

Der Vorstand des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” ruft ausdrücklich alle Betroffenen und alle Mitläufer auf, sich an diesem Aktionstag nach Möglichkeit zu beteiligen. Obwohl sich der Verein auch weiterhin politischen Aktionen gegenüber neutral verhält, ist in diesem Falle die wichtige Arbeit der Mitläufer direkt betroffen.

Im Folgenden veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Erwerbslosen-Forum Deutschland zum bundesweiten Aktionstag
“AufRECHT bestehen – keine Sonderrechte im Jobcenter”:

Unter dem Motto „AufRECHT bestehen – kein Sonderrecht im Jobcenter!“ wird am Donnerstag (2. Oktober) in über 30 Städten [1] mit einem Aktionstag die Kampagne gegen die geplanten Verschärfungen der Hartz IV-Gesetze gestartet. Aufgerufen dazu haben die bundesweiten Netzwerke der Erwerbslosen [2]. Unterstützung erhält die Kampagne mittlerweile auch von der Linkspartei und den Piraten. Ziel der Kampagne ist es das Gesetzgebungsverfahren, das unter dem Euphemismus „Vereinfachung des passiven Leistungsrechts“ bezeichnet wird, bis April 2015 kritisch zu begleiten. Dabei wollen die Initiatoren eine öffentliche Debatte gegen diese Verschärfungen erreichen. „Sollten die mittlerweile bekannt gewordenen Vorschläge der Bund-Länder-Arbeitsgruppe durchkommen, würde das bedeuten, dass wir ab dem nächsten Frühjahr im Sozialrecht dann ein Zweiklassenrecht hätten, wobei Erwerbslose dann Sondergesetzen unterliegen“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

Dabei geht es an dem Aktionstag auch um die gegenwärtigen Schwierigkeiten, die Erwerbslose haben, um ihre rechtmäßigen Leistungen zu erhalten. Immerhin sind 35 Prozent aller Widersprüche erfolgreich. Das sind jeden Monat 21.000 erfolgreiche Widersprüche. Bei den Klagen liegt die Erfolgsquote sogar bei 44 Prozent, das sind rund 5.000 Gerichtsentscheidungen jeden Monat.

Geht es nach den 36 Vorschlägen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, müssen sich Hartz IV-Beziehende auf vieles gefasst machen. Danach sollen Daten häufiger abgeglichen werden, Umzüge erschwert und Erstattungsansprüche gegen Behörden gekappt werden. Alleinerziehende deren Kinder den anderen Elternteil besuchen müssen mit Leistungseinbußen rechnen. Zudem müssen sich Hartz IV-Beziehende auf Mietkürzungen einstellen, da Kommunen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, dass diese die Miete und Heizkosten für ihr Gebiet pauschalieren. Dabei ist es dann egal, ob man in einer gut isolierten Wohnung wohnt oder in einem kalten Verschlag. Bisher werden Miete und Heizkosten getrennt gewährt, weil es unterschiedlichen Heizverbrauch gibt.

Kaum hinnehmbar ist ein Vorschlag, wonach Hartz IV-Beziehende damit rechnen müssen, dass sie ihre erhaltenen Hartz IV-Leistungen zurück zahlen müssen, wenn das Jobcenter zur Auffassung gelangt ist, dass sie sich nicht genug um Arbeit bemüht haben. Die Rückzahlung soll dann schon während des Leistungsbezug mit einem Abzug von 30 Prozent der Leistungen einsetzen. „Damit sind dann endgültig den Niedrigstlöhnen alle Türen geöffnet, denn Hartz IV-Bezieher fallen bei einer Arbeitsaufnahme nicht unter den zukünftigen Mindestlohn. Und wer bestimmt eigentlich, dass man sich nicht genügend um Arbeit bemüht hätte“, fragt Frank Jäger von Tacheles e.V.

Auch die wenigen positiven Vorschläge, die die Bundesarbeitsministerin vorab schon als echte Verbesserungen für Erwerbslose öffentlich gefeiert hatte, drohen wieder unter zugehen. So schießt die Union vehement gegen Nahles Plan, dass das 2006 eingeführte verschärfte Sanktionsrecht von unter 25jährigen wieder abzuschaffen. Bereits beim ersten Verstoß werden den jungen Menschen für drei Monate 100 Prozent der Leistungen abgezogen und beim zweiten Verstoß wird auch keine Miete mehr bezahlt. Die Folge war, dass zahlreiche junge Menschen deshalb in die Obdachlosigkeit getrieben wurden.

Positiv bleibt allenfalls, dass zukünftig die Miete bei Sanktionen nicht mehr gekürzt werden soll und das der Sozialleistungsbezug grundsätzlich pfändungsfrei werden soll.

„Die Vorschläge sind unserer Meinung keine Vereinfachung. Sie dienen eher dazu, dass die schon jetzt zahlreichen rechtswidrigen Entscheidungen der Jobcenter nachträglich legitimiert werden. Im Übrigen kann die Gewährung von Sozialleistungen niemals einfach sein, da es immer um den Umstand des Einzelfalls gehen muss. Aber genau darum geht es der Bundesregierung – das Wegsehen vom Einzelfall“, so Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland.

[1] Termine und Aktionen

[2] Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG PLESA), Erwerbslosen Forum Deutschland, Netzwerk und der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Initiative Soziales Europa, Tacheles e.V. Wuppertal und ver.di-Erwerbslosen.

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Drogentests sind Schikane gegenüber Arbeitlosen und Hartz4-Empfängern

Wie verschiedene Medien am 03.09.2014 veröffentlichten [1][2] hat die Agentur für Arbeit 88.000 Drogentests ausgeschrieben, um Arbeitslose zu testen. Dazu erklärt Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” :

Welche Stellung maßt sich die Agentur für Arbeit mit dieser Aktion an? Werden Sachbearbeiter der Jobcenter jetzt zu “Geheimpolizisten” und übernehmen polizeihoheitliche Aufgaben bei Arbeitslosen und Hartz4-Empfängern? Bei Verdacht auf Drogenmissbrauch ist die Polizei zu verständigen und nicht die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter!

Die fadenscheinige Begründung der Drogentest sei nur dafür gedacht die Voraussetzung für bestimmte Berufe zu testen, ist an Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten. LKW- und Bus-Fahrer machen alle 5 Jahre eine ärztliche Untersuchung um eine Verlängerung der Lizenz zur gewerblichen Nutzung ihres Führerscheins zu bekommen. Dabei wird auf seiten des Amtsarztes nach gesetztlicher Vorgabe [3] speziell auch auf Anzeichen eines Drogen- und Alkoholmissbrauchs geachtet. Erst wenn ein begründeter Verdacht, aufgrund vom Arzt erkannter Symptome, vorhanden ist, kann der Drogentest angeordnet werden. Nicht nach Willkür eines Jobcenter-Mitarbeiters.

An Flughäfen werden regelmäßige ärztliche Untersuchungen schon zur Sicherheit des Personals angeordnet und sogar in den Tarifverträgen verankert. Auch in anderen, wie beispielsweise medizinischen, Berufen sind regelmäßige Untersuchungen Gang und Gäbe. Ausserdem sind hier ständig Kollegen in der Umgebung, die auf Verdachtssymptome achten. Ebenso in Kindergärten, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen.

Dass es für die Anordnung eines Drogentestes eines begründeten Verdachts bedarf, hat schon 2013 das LG Heidelberg festgestellt [4]. Ich halte es für ausgeschlossen, dass Jobcenter-Mitarbeiter die nötige Fachkenntniss besitzen einen solch begründeten Verdacht zu äußern. Ob verschleierte Pupillen von Drogen- oder Alkoholmissbrauch, von notwendigen Antidepressiva oder einem starken Schmerz- oder Erkältungsmedikament herrühren, ist sicher von den meisten Sachbearbeitern in den Jobcentern nicht zu unterscheiden. Als begründeter Verdacht können Unwissenheit und bloße Vermutung jedoch nicht herhalten.

Es drängt sich der Verdacht auf, mit diesen Tests die Arbeitlosen und Hartz4-Empfänger weiter schikanieren zu wollen und auf gut Glück den Einen oder Anderen “erwischen” zu können, um ihn zu sanktionieren. Ausserdem wird die Möglichkeit geschaffen vorgeschriebene (Um-)Wege auszuschalten und unter psychischen Traumata leidende und auf Medikamente angewiesene Menschen aufgrund eines vermeintlich “begründeten Verdachts” auf die tatsächliche Einnahme von Medikamenten zu überprüfen.

Trotz aller möglichen Folgen, sollten Arbeitslose und Hartz4-Empfänger eine freiwillige Teilnahme an diesen Schikanen grundsätzlich ablehnen. Der daraufhin zu erfolgende Verwaltungsakt zwingt die Sachbearbeiter zu einer schriftlichen Ausführung des “begründeten Verdachts”. Mit diesem Schriftstück kann ich dann jedem nur empfehlen sofort einen Fachanwalt für Sozialrecht aufzusuchen.

Fußnote/Quellangaben

[1] http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/bundesagentur-fuer-arbeit-riesen-test-arbeitslose-sollen-auf-drogen-ueberprueft-werden_id_4104373.html

[2] http://www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/drogentests-bei-der-jobsuche-arbeitsagenturen-mit-22000-test-pro-jahr/r-mitteldeutschland-a-253314.html

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrtauglichkeitsuntersuchung

[4] http://www.kostenlose-urteile.de/LG-Heidelberg_3-O-40311_Anordnung-eines-Drogentests-durch-die-Agentur-fuer-Arbeit-nur-bei-konkretem-Hinweis-auf-moegliche-Suchtmittelabhaengigkeit-zulaessig.news16993.htm

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Frank Knott gibt öffentlich Daten-Diebstahl zu

In einer Mail an alle Mitläufer des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” hat der ehemalige Mitläufer Frank Knott am 17.08.2014 öffentlich die eigenmächtige Übertragung der Mitläufer-Daten auf eine private Domain zugegeben. 

Dazu folgende Stellungnahme des Vorstandes:

“Uns war bei der Klarstellung [1] vom 24.06.2014 und dem damit verbundenen Beschluss  vorgeworfen worden persönliche Befindlichkeiten in den Vordergrund zu spielen. Die Ernsthaftigkeit des Daten-Diebstahls der zu dem Beschluss führte, wurde heruntergespielt und als Angriff auf die Integrität Frank Knotts ausgelegt. Jetzt hat Herr Knott in einer Mail an die Mitläufer des Vereins zugegeben, dass er die Daten in eine private Liste übernommen hat und wir werden mit Mails bombardiert, wie das denn möglich sein kann.

Deshalb wollen wir noch einmal darauf hinweisen, dass der Daten-Diebstahl nicht erst jetzt stattgefunden hat, sondern er war der Auslöser dafür Herrn Knott von allen Aufgaben zu entbinden und ihm die Tätigkeit als Mitläufer und das Auftreten im Namen der Mitläufer zu untersagen. Der entsprechende Vorstandsbeschluss wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20.07.2014 [2] von den Mitgliedern bestätigt.

Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten. Es geht nicht darum den Einsatz von Frank Knott für die Menschen in seiner Umgebung zu schmälern. Es geht einzig und allein darum eine Datenschutzverstoß als das zu benennen, was er ist: eine Straftat! Und es geht darum, eine Idee nicht dem Fehlverhalten eines Mitglieds zu opfern.

Herr Knott schreibt in seiner Mail u.a.:

Da ich der festen Überzeugung das die Idee des Mitlaufens eine der Wichtigsten  Sozialen Ideen unserer Zeit ist möchte ich auf jeden Fall sicherstellen das auch zukünftig Menschen ihren Mitläufer finden, habe ich die von mir geführte Liste als “Standallone” unter der Webadresse : http://diemitläufer.de weitergeführt.

Die Idee der Mitläufer-Suchliste basierte auf der Grundlage, dass jedermann Zugriff auf eine Liste bekommen kann, die einmalig in Deutschland ist und es mittelfristig ermöglichen soll in jedem Ort Deutschlands einen Mitläufer anzusprechen. Mitglieder der verschiedensten Vereine und Organisationen in Deutschland haben sich in diese Liste eintragen lassen, um diese deutschlandweit einzigartige Suchmöglichkeit zu unterstützen. Diese Idee, die Herr Knott jetzt, wie im Zitat zu lesen ist, durch den Datenklau “schützen” möchte, wird genau durch seine zweite Liste konterkariert. Die offizielle Mitläuferliste ist weiterhin über http://www.wirgehenmit.org/suche/ erreichbar und wird derzeit überarbeitet und aktualisiert.

Die Idee der Mitläufer und der Mitläufer-Suchliste sind zu wichtig, um sie dem Geltungsbedürfnis eines einzelnen Mannes unterzuordnen. Kein einziger Mitläufer in Deutschland spielt sich und seine Tätigkeit für die Menschen so in den Vordergrund wie Frank Knott. Keiner der rund 400 Mitläufer hat es nötig seine “Heldentaten” ständig über Twitter, Facebook und Co zu verbreiten. Sogar unsere Feedbackseite auf der Homepage hat kaum Eintragungen. Sie sollte dem Erfahrungsaustausch dienen, aber sie wird nicht genutzt, weil seriöse Mitläufer ihre täglichen kleinen Erfolge für hilfesuchende Menschen nicht zur Selbstbeweihräucherung veröffentlichen müssen.

Die beim Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” in die Liste eingetragenen Mitläufer sind Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich und kostenlos für hilfebedürftige Menschen zu engagieren. Keiner dieser Mitläufer erhält irgendwelche Zuwendungen. Alle tragen die mit ihrer Hilfeleistung verbundenen Kosten selbst, zum Teil aus ihrem Hartz4-Satz. Herr Knott aber jammert sich seit Monaten Spendengelder für seine ehrenamtliche Tätigkeit zusammen.

Noch einmal: Niemand schmälert die Leistung, die Frank Knott für jeden Einzelnen der Menschen erbringt, die er begleitet. Auch seine bisherige Arbeit für die Mitläufer wurde immer geschätzt. Aber bitte alles auf redliche und nicht auf rechtswidrige Art. Und bitte ohne sich selbst auf Kosten Anderer in den Vordergrund zu spielen.

Herr Knott hätte seinen eigenen Verein gründen und “Wir gehen mit – die Mitläufer e.V.” um Kooperation fragen können. Das wäre sicher möglich gewesen. Jetzt geht das nicht mehr. Wir können und wollen mit Niemandem kooperieren, der sich rechtswidrig verhält und ihm anvertraute Daten missbraucht. Rechtliche Schritte sind eingeleitet. Das sind wir den Mitläufern schuldig, die uns in dem Glauben ihre Daten anvertraut hatten, sie würden ausschließlich für die einmalige Idee der Mitläufer genutzt.”

Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender
Robert Conin, stellv. Vorsitzender
Klaus Sommerfeld, Schatzmeister

[1] http://www.wirgehenmit.org/klarstellung/
[2] http://www.wirgehenmit.org/neuer-wgm-vorstand-gewaehlt/

 

 

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Neuer WGM-Vorstand gewählt

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20.07.2014 hat der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” im Unperfekthaus in Essen einen neuen Vorstand gewählt.

Diese Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes war notwendig, nachdem die Mehrheit der Mitglieder eine schnellstmögliche aoMV gemäß § 8 Abs 2 der Vereinssatzung vom vorigen Vorstand verlangt hatte.

Der bisherige 1. Vorsitzende Hans-Peter Weyer (Duisburg) wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.
Als neuer stellv. Vorsitzender konnte Robert Conin (Laupheim) alle Stimmen der Versammlung für sich gewinnen.
Auch Schatzmeister Klaus Sommerfeld (Erfurt) wurde erneut einstimmig mit der Fortführung seiner Aufgaben betraut.

“Mit dieser Neuwahl kann der neue Vorstand nun unverzüglich die Arbeit wieder aufnehmen”, erklärte 1. Vorsitzender Hans-Peter Weyer nach der Vorstandswahl. “Es sind in den vergangenen Monaten viele Dinge liegengeblieben, da der Vorstand nicht vollständig handlungsfähig war. Das wird sich jetzt ganz schnell aufarbeiten lassen.”

Von der eingeschränkten Handlungsfähigkeit des Vorstandes waren jedoch die bundesweiten Begleitungen in keiner Weise beeinträchtigt. “Diese Arbeit ist vor Ort von den ehrenamtlichen Mitläufern abhängig und nicht vom Vorstand” beruhigt Weyer. “Da ist die Hilfe für Betroffene unvermindert weiter geleistet worden. Die Aufgaben des Vorstandes liegen in administrativen Aufgaben, Öffentlichkeitsarbeit/Presse, Spendenaquise, etc.”

In den nächsten Monaten sollen Schulungen für Mitläufer bundesweit ausgebaut werden, die als Beistände Menschen begleiten. Ausserdem werden größere Werbekampagnen und mehr Einsätze mit Flyern und Beratungen in den Regionen vor Ort geplant und durchgeführt, um die Arbeit der Mitläufer weiter bekannt zu machen. Anfragen und Vorschläge zu regionalen Veranstaltungen und Schulungen können an vorstand@wirgehenmit.org gemailt werden.

Protokoll_aoMV_20072014

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Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Gemäß § 8 Abs.2 der Satzung lade ich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes ein.

Die aoMV findet statt am
Sonntag, 20.07.2014 um 14.00 Uhr im
Unpefekthaus, Essen, Friedrich-Ebert-Strasse 18.

Tagesordnung
01. Begrüßung der Teilnehmer
02. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlußfähigkeit
03. Zulassung von Gästen, Presse, etc.
04. Benennung des Protokollanten
05. Vorlage, Begründung und Bestätigung der Beschlüsse nach § 664 und § 665 BGB
06. Wahl des Wahlleiters
07. Entlastung des alten Vorstandes
08. Vorstellung Kandidaten 1. Vorsitzender
09. Wahl des 1. Vorsitzenden
10. Vorstellung Kandidaten stellv. Vorsitzender
11. Wahl des stellv. Vorsitzenden
12. Vorstellung Kandidaten Schatzmeister
13. Wahl des Schatzmeisters
14. Schlußwort des neuen Vorsitzenden

Ich freue mich auf rege Teilnahme.

Mit besten Grüßen
Hans-Peter Weyer
1. Vorsitzender

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Klarstellung

In den vergangenen Tagen wurde die technische Infrastruktur des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” widerrechtlich zur Werbung für einen anderen Verein genutzt und hat dadurch zu Irritationen geführt. Dazu folgende Klarstellung:

Der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” agiert in der seit zwei Jahren bewährten Weise. Wir werden unsere Arbeit für Euch wie gewohnt fortsetzen.

Die beiden unterzeichnenden Vorstandsmitglieder des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” haben auf der Grundlage der §§ 664 und 665 BGB und in Rücksprache mit weiteren Mitgliedern des Vereins den untenstehenden Beschluss gefaßt. Grund für den Beschluss ist u.a. folgendes Fehlverhalten:

– Frank Knott (ehemaliges Gründungsmitglied des Vereins) nutzt die Socialmedia-Accounts (Facebook, Twitter) unberechtigt für das Bewerben eines eigenen Vereins und gleichzeitig wurde dem Vorstand jeglicher Zugriff verweigert oder genommen.
– Die seit zwei Jahren bekannte Rufnummer der Mitläufer-Zentrale wird übergangslos und ohne Erklärung als Kontakt-Rufnummer für den neuen Verein angegeben (http://menschistmensch.de/impressum.html )
– Der Kodex der Mitläufer ist widerrechtlich auf die Homepage des Vereins “Mensch ist Mensch” eingestellt worden.
– Trotz mehrfacher Aufforderung wird das Führen eines Fahrtenbuches für das Mitläufer-Auto durch Frank Knott vehement verweigert, sodaß der Vorstand über die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs ebenso im Unklaren bleibt, wie alle Spender, die das Fahrzeug ermöglichten.
– Die Mitläufer-Suchliste wurde ohne Erlaubnis oder Beschluss auf eine neue Domain übertragen ( www.diemitläufer.de ). Damit hat Frank Knott die ihm anvertrauten Daten der bundesweiten Mitläufer mißbraucht und einen schwerwiegenden Verstoß im Sinne des Datenschutzes begangen.

Diese Verstöße wurden, zumindest in Teilen, aktiv durch seine Lebenspartnerin und zweite Vorsitzende des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” Christina Henze unterstützt.

Beschluss:

1. Wir entbinden Frank Knott und Christina Henze mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben im Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.”
2. Die Mitgliedschaften von Frank Knott und Christina Henze werden ruhend gestellt.
3. Beiden ist es mit sofortiger Wirkung untersagt als “Mitläufer” zu agieren oder im Namen des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” oder der “#Mitläufer” zu handeln oder zu sprechen.
4. Beiden wird der Beschluss schriftlich mitgeteilt.

Der Beschluss ist gültig bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Diese wird vom verbleibenden Vorstand schnellstmöglich einberufen.

Wir bedauern dieses Fehlverhalten zutiefst und bitten die Hilfesuchenden, die Mitläufer und alle dem Verein nahe stehenden Menschen um Entschuldigung.

Für den Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.”

gez. Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender
gez. Klaus Sommerfeld, Schatzmeister

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Aktive “Mitläufer” in Berlin

Am Donnerstag, 08.05.2014, wird der Verein ‘Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.’ an verschiedenen Jobcentern in Berlin die Arbeit der ‘Mitläufer’ im Rahmen einer Flyer-Aktion den Besuchern vorstellen.

“Immer mehr Menschen leiden unter der restriktiven Politik und den immer mehr ausufernden Sanktionen der Jobcenter.” erklärt Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender des Vereins ‘Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.’ “Da sollte niemand mehr allein zum Amt gehen. Der ehrenamtliche Dienst der Mitläufer wird auch in Berlin immer dringender.” Um den betroffenen Kunden der Jobcenter von der Möglichkeit zu erzählen einen kostenlosen und ehrenamtlich tätigen Mitläufer als Beistand mitzunehmen, wird Weyer mit anderen Mitläufern vor drei Berliner Jobcentern Flyer verteilen sowie Rede und Antwort stehen.

Am Donnerstag, 08.05.2014, werden die Mitläufer von 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr vor dem Jobcenter Neukölln, Mainzer Strasse 27 anzutreffen sein. Von ca. 10.30 bis 13.00 Uhr können Betroffene die Mitläufer vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg, Rudi-Dutschke-Strasse 3 ansprechen. Und auch Berufstätige oder Selbständige haben die Möglichkeit sich vor dem Jobcenter Mitte, Seydelstrasse 2-5, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, über die Arbeit der Mitläufer in Berlin informieren zu lassen.

“Wer uns am Donnerstag nicht antrifft, kann sich jederzeit unter mitlaeufer-suche.tk selbst an einen Berliner Mitläufer wenden oder über unsere bundesweite Rufnummer 0203-8784 6756 weitere Informationen einholen.” verspricht Weyer, der als Sozialberater aus Duisburg auch über die Mailadresse hpweyer@wirgehenmit.org bundesweit mit Fragen angesprochen werden kann.

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Mitläufer Infostände in NRW

Am 5./6.04.2014 Bielefeld

Mit einem Infostand macht der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” am 05. und 06.04.2014 auf dem Landesparteitag der Piratenpartei NRW in Bielefeld auf seine Arbeit aufmerksam. Jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr sind Mitläufer am Stand ansprechbar.
Der Parteitag findet statt im KuKS, Meisenstrasse 65, Bielefeld

Am 12./13.04.2014 Essen

Ein Sozialcamp der Piratenpartei Deutschland findet am 12. und 13.04.2014 im Unperfekthaus in Essen statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Mitläufer mit einem Infostand auf Ihre Arbeit aufmerksam machen und am Samstag von 15.30 bis 19.00 Uhr den Arbeitsslot gestalten.
Themen dieses Slots werden sein
1. Geschichte der Mitläufer und Entwicklung des Vereins
2. Psychologische Hintergründe zur Wirkung des Beistandes
3. Mitläufer, Aufgaben, Erfahrungen, Möglichkeiten (Mitläufer-Schulung)
Das gesamte Programm unter weitere Infos sind unter diesem Link zu finden
http://wiki.piratenpartei.de/Sozialpiraten/Meetings/Real-Life/Essen-2014-04-12

 

 

 

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„Roma in Deutschland“ Vortrags und Diskussions-Veranstaltung

Der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus Unna veranstaltet am Mittwoch den 12.03.2014 um 19.00 Uhr eine Vortrags- und Diskussions-Veranstaltung im Cafe im ZIB, Lindenplatz 1 in Unna.

Am 1. Januar fielen die letzten Arbeitsmarkt-Beschränkungen für Bulgaren und Rumänen; die meisten, die in Deutschland arbeiten wollen, werden vermutlich Roma sein. Im Ruhrgebiet sind es bereits jetzt Zehntausende, weitere werden folgen. In die Schlagzeilen kommen nur die negativen Geschichten. So wie jene aus Duisburg-Rheinhausen, wo das sogenannte Problemhochhaus steht. Dort lebten laut Medienberichten bis zu tausend Roma auf engstem Raum. Das schürt Ängste, Vorurteile und Ablehnung.

Um die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu bringen, lädt der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus Unna im Rahmen der Anti-Rassismuswoche zu der Veranstaltung im Cafe im ZIB ein. Als Referent wurde Hans-Peter Weyer, Sozialberater und Familiencoach aus Duisburg eingeladen. Weyer ist Vorsitzender des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” und in der Beratung und Begleitung hilfebedürftiger Menschen tätig. Dazu zählen auch die Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Nach einem Kurzfilm zur Situation der Roma in Serbien und Kosovo, wird Herr Weyer, die in den Köpfen der Menschen nicht vorhandene Unterscheidung von Rumänen und Roma näher erläutern. Dazu wird er die geschichtlich entwickelten Vorurteile gegenüber Roma beleuchten und dann auf die daraus resultierende Situation der Zuwanderer am Beispiel Duisburg eingehen und erzählen was hier bisher getan bzw. (nicht) erreicht wurde. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.

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